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Freitag, 10. September 2010
 
 
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Geht es um die gemeinwesenorientierte Verbesserung eines Lebensraumes, dann müssen Traditionen, Selbstverständlichkeiten, Abgrenzungen und Vorurteile hinterfragt, neu durchdacht und miteinander in Beziehung gebracht werden. Soziale Arbeit in diesem Sinne muss auf Entdeckungsreise gehen, hinein in die Quartiere, Nachbarschaften und Gruppen. Dorthin wo Menschliches sich verfestigt und oft auch verkrustet hat. Das Ergebnis dieser Entdeckungsreise ist das Offenlegen und Sichtbarmachen von Wünschen, Hoffnungen, Bereitschaften und Möglichkeiten.

Gesellschaftliche Verbesserungen, mehr Lebensqualität in Stadt und Land, mehr Menschlichkeit, mehr Miteinander, mehr Begegnung sind die vorrangigen Ziele, die die Arbeit des gemeinnützigen Vereins „Sozial- und Begegnungszentrum Graz“, kurz SBZ , bestimmen und die in jeder Tätigkeit als Maxime angestrebt werden.

Durch die offene und solidarische Zusammenarbeit mit den BürgerInnen sieht sich das SBZ als Katalysator für positive gesellschaftliche Veränderungen und als Initiator eines neuen Begegnungsgedankens.

Die Wertschätzung der Person steht im Mittelpunkt der Arbeit. Auf diesem Hintergrund sieht es das MitarbeiterInnenteam des SBZ als seine Aufgabe an, die individuellen Bedingungen von Hilfs- bzw. Pflegebedürftigkeit der einzelnen Hilfesuchenden bzw. Betreuten wahrzunehmen und ihnen angemessene, auf ihre Bedürfnisse und Individualität ausgerichtete, Angebote zu machen, um eine größtmögliche Zufriedenheit zu erreichen. Dabei arbeiten wir ressourcenorientiert.

Wir … 

  • haben Ehrfurcht vor dem Leben in seinem Werden, Sein und Vergehen und richten unser Handeln an der sozialen, ethnischen und religiösen Individualität jedes Menschen aus.
  • respektieren die Würde des Menschen, wahren seine Intimität und seinen Freiraum und unterstützen seine Selbständigkeit und Selbstbestimmung.
  • Betreuen und beraten hilfs- oder pflegebedürftige ältere Menschen und suchen gemeinsam nach Lösungen für ein gutes Leben.
  • fördern sozial bedürftige junge Menschen in ihrer individuellen, schulischen und sozialen Entwicklung.
  • tragen dazu bei, dass Menschen wieder eigene Lösungen zur Überwindung ihrer Schwierigkeiten entwickeln.
  • leisten einen Beitrag zur Beseitigung menschlicher Notlagen in unserer Stadt.
  • bringen unsere Erfahrungen in der Stadt Graz zur kontinuierlichen Verbesserung der Lebensbedingungen ein.
 
 
 
Top! Top!